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Gedanken - Christine Frank - Die Wegbegleiterin für Kinder / Schulkinder, Mamas & Familien

Christine Frank
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Die Wegbegleiterin
TREE OF LIFE
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Gedanken

Gedanken...
Manchmal braucht es nur einen Gedanken, um etwas in Bewegung zu bringen.
Herzlich willkommen.
Ich freue mich, dass Du hier bist.
Diese Seite ist kein Blog.
Und auch keine Sammlung kluger Ratschläge.
Sie ist ein Ort zum Innehalten.
Hier teile ich Gedanken, die mich in meiner Arbeit mit Kindern, Frauen und Familien begleiten.
Gedanken über das Leben.
Über Gesundheit.
Über Beziehungen.
Über Vertrauen.
Und über die kleinen Begegnungen, die uns manchmal mehr lehren als große Worte.
Vielleicht findest Du hier genau den Impuls, den Du heute brauchst.
Vielleicht auch erst in einigen Wochen.
Und vielleicht begleitet Dich ein Gedanke noch ein kleines Stück auf Deinem eigenen Weg.
Nimm Dir Zeit.
Lies in Ruhe.
Und spüre nach, was Dich berührt.
Von Herzen
Christine Frank
                  
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Gedanken
Vielleicht besteht das Leben gar nicht darin, immer stärker zu werden.
In meiner Arbeit begegnen mir viele Menschen, die glauben, sie müssten noch mehr leisten.
Noch geduldiger sein.
Noch gelassener.
Noch perfekter.
Ich frage mich dann oft:
Wer hat uns eigentlich erzählt, dass wir erst jemand anderes werden müssen, um glücklich zu sein?
Vielleicht geht es gar nicht darum, immer mehr zu werden.
Vielleicht dürfen wir uns vielmehr wieder daran erinnern, wer wir eigentlich sind.
Mit all unseren Stärken.
Mit unseren Verletzungen.
Mit unserem Mut.
Und auch mit unserer Unsicherheit.
Denn genau dort beginnt für mich echtes Leben.
Nicht im Perfektsein.
Sondern im Ankommen bei uns selbst.                
Liebe Frau, Du musst nicht alles allein tragen.
Ich wünsche mir,
dass Frauen wieder lernen,
sich selbst genauso wichtig zu nehmen,
wie alle Menschen, für die sie täglich sorgen.
Du musst nicht erst warten, bis alles erledigt ist.
Bis alle versorgt sind.
Bis irgendwann Zeit bleibt.
Denn meistens kommt dieser Zeitpunkt nie.
Vielleicht beginnt Selbstfürsorge nicht mit einem freien Wochenende.
Vielleicht beginnt sie mit einem einzigen Satz:
Heute höre ich auch auf mich.
Und manchmal verändert genau dieser Satz mehr,
als wir glauben.
Kinder möchten nicht perfekt sein.
Kinder möchten verstanden werden.
Sie möchten spüren, dass jemand an sie glaubt.
Dass sie Fehler machen dürfen.
Dass sie willkommen sind.
Immer wieder erlebe ich, wie schnell Kinder beginnen, an sich selbst zu zweifeln.
Nicht, weil sie zu wenig können.
Sondern weil sie oft vergessen, wie viel bereits in ihnen steckt.
Ich wünsche mir, dass wir Kindern weniger Druck schenken.
Und dafür mehr Vertrauen.
Denn ein Kind, das an sich glaubt, trägt etwas in sich,
das ihm niemand mehr nehmen kann.
Manchmal beginnt Veränderung dort, wo wir aufhören, nach Schuldigen zu suchen.
Wenn wir nur fragen:
"Wer hat etwas falsch gemacht?"
übersehen wir oft das Wesentliche.
Ich frage lieber:
Was möchte hier verstanden werden?
Denn kein Mensch lebt für sich allein.
Wir sind Teil unserer Familie.
Teil unserer Geschichte.
Teil unserer Erfahrungen.
Wenn wir beginnen, Zusammenhänge zu erkennen,
entsteht oft etwas ganz Neues.
Nicht Schuld.
Sondern Verständnis.
Und Verständnis öffnet Türen,die Druck niemals öffnen kann.         
Ich glaube, unser Körper arbeitet nicht gegen uns.          
Immer wieder höre ich:
"Mein Körper macht einfach nicht mehr mit."
Ich verstehe diesen Gedanken.
Und gleichzeitig frage ich mich:
Was wäre,
wenn unser Körper gar nicht unser Gegner ist?
Was, wenn er uns schon lange etwas erzählen möchte?
Vielleicht beginnt Gesundheit nicht erst, wenn Beschwerden verschwinden.
Vielleicht beginnt sie dort, wo wir wieder lernen, unserem Körper zuzuhören.
Nicht mit Angst.
Sondern mit Neugier.
Mit Respekt.
Und mit Vertrauen.
               
Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast.
Vielleicht hat Dich einer dieser Gedanken berührt.
Vielleicht hat er eine neue Frage in Dir geweckt.
Vielleicht war er einfach eine kleine Erinnerung daran, dass Du Deinen Weg nicht perfekt gehen musst.
Sondern auf Deine Weise.
Ich freue mich, wenn wir uns hier wieder begegnen.
Oder vielleicht persönlich.
Von Herzen
Christine Frank
Die Wegbegleiterin
         
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